TSF Ditzingen – GSV Pleidelsheim / 07.04.2013

TSF Ditzingen – GSV Pleidelsheim 2:7 (0:6)
Sonntag, 07.04.2013, 15:00 Uhr
Bezirksliga Enz/Murr, 2012/2013, 22. Spieltag
Stadion an der Lehmgrube, Rasenplatz, 71254 Ditzingen

 

Spielbericht des Gastvereins:

Sonntag 07.04.2013 Bezirksliga Enz/Murr TSF Ditzingen – GSV Pleidelsheim 2:7 (0:6)

In fulminanter Viertelstunde überrollt GSV die Ditzinger

Die Pflichtaufgabe beim Kellerkind TSF Ditzingen erledigte der GSV mit einem 7:2 Kantersieg. Dabei erzielte Torjäger Marco Montesano in der fulminanten Schlussviertelstunde der ersten Hälfte vier Treffer, darunter ein lupenreiner Hattrick!

Los ging es schon in der vierten Minute. Der gut aufgelegte Kosta Michailidis drang in den Strafraum ein, scheiterte mit seinem Versuch noch am Torwart, aber Marcel Weiß stand goldrichtig und staubte zum 0:1 ab. In der zehnten Minute schoss Salvatore Glietti eine abgewehrte Ecke über den Kasten. Danach schlich sich bei den gelb/schwarzen der Schlendrian ein und die Gastgeber kamen zu Chancen. Nach einem Freistoß gab es ein Missverständnis zwischen Aleksander Fröbisch und Nico Ferrara, doch ein TSF Spieler zielte kläglich über das leere Tor (12.). Fünf Minuten später köpfte der TSF Stürmer knapp am GSV Gehäuse vorbei. Anschließend zog der GSV wieder das Tempo an und Weiß schoss freistehend dem TSF Keeper genau in die Arme (23.). Auch Daniel Schick vergab eine Minute später, als er aus spitzem Winkel am Torwart scheiterte. Kurz darauf stand es dann doch 0:2. Wieder wurde Michailidis über den Flügel geschickt, seine Hereingabe verpasste zuerst Montesano, doch er holte sich den Ball zurück und traf überlegt unter die Latte (26.). Auf der Gegenseite rettete Fröbisch nach einem langen Ball glänzend gegen einen frei vor ihm auftauchenden Ditzinger (30.). Wie man effektiv seine Gelegenheiten nutzt zeigte nun die GSV Offensive. Kapitän Schick steckte in den 16er durch zu Montesano und dieser schob die Kugel überlegt ins lange Eck zum 0:3 (32.). Den nächsten Treffer bereitete wieder Michailidis vor, nachdem er noch am Torwart scheiterte, machte Montesano seinen Hattrick perfekt und staubte zum 0:4 ab (37.). Nach einem feinen Solo wollte Michailidis nun sein verdientes Tor machen, doch der TSF Keeper hatte was dagegen (39.). Doch die gelb/schwarze Lawine rollte weiter und die Ditzinger Abwehr stand weiter Pate bei jedem Angriff. So fielen die weiteren Treffer immer wieder nach dem gleichem Strickmuster. Montesano konnte den Keeper nicht überwinden, der frei liegende Ball schob Schick ins leere Gehäuse zum 0:5 (41.). Nur eine Minute später war es dann Schick der im ersten Versuch den Torwart nicht bezwingen konnte, doch Montesano zeigte wieder mal seinen Torriecher und vollendete mit seinem 25. Saisontor zum 0:6 Pausenstand. Eigentlich hätte es 0:7 zur Halbzeit stehen müssen, aber nach schöner Flanke von Adrian Betz köpfte Kai Zangl genau in die Arme des Keepers (45.). Vom Anstoß weg zur zweiten Hälfte versuchte es Schick mit einem Weitschuss, den der TSF Keeper gerade noch zur Ecke lenken konnte (46.). Wer nun glaubte, dass der GSV den TSF nun vollends abschoss, der irrte. Im Gefühl des großen Vorsprungs wurde nachlässig und die Gastgeber kamen zu guten Chancen. So verfehlte nach einem Konter der TSF Stürmer frei stehend das Tor (47.), ein missglückter Querpass von Keven Metsch wurde kläglich vergeben (54.) und Fröbisch vereitelte hervorragend eine weitere Möglichkeit (61.). Durch diese Schwächephase wieder aufgerüttelt, kam der GSV anschleißend wieder gefährlich vor das Ditzinger Tor. Doch weder Michailidis (62.), Montesano (65./68.), Glietti (72.) oder Schick (75.) konnten den Ball im Kasten unterbringen. Dafür klappte es dann nach einer Ecke von Schick besser, die der eingewechselte Tobias Krüger unter die Latte zum 0:7 knallte (76.). Danach vergaben nochmals T. Krüger und Schick ihre gute Einschussmöglichkeiten (77./83.). In der Schlussphase kamen die Gastgeber doch noch zu ihrem Tor. Nach einem Doppelpass stand Salhab frei vor Fröbisch und überwand ihn zum 1:7 (85.). Doch das war noch nicht das Ende und die nie aufsteckende Ditzinger gelang nach einer Ecke noch das 2:7, als Ates völlig unbedrängt von den GSV Spielern volley ins Netz traf (90.).

Durch den sechsten Sieg im sechsten Spiel im Jahr 2013, bleibt der GSV weiter Tabellenführer der Bezirksliga und das Alles nach dem Abzug von sechs Punkten!! Man kann nicht oft genug den Hut ziehen vor dieser Leistung, die diese „junge Mannschaft“ mit den Trainern Thilo Koch, Mike Rothkopf, Alexander Thiemann und Physio Thomas Harbort diese Saison zeigt. Am Sonntag folgt…

gez. Alexander Fuchs
Qeulle: fussball-in-bw.de

 

Aufstellung TSF Ditzingen:
Atlagic, Wingert (43.Pantzartzis), Grau (21.Göktas), Milanovic,
Hillebrand (46.Salhab), Feil, Seker, Ates, Garofalo, Philipp, Vasile

Aufstellung GSV Pleidelsheim:
Aleksander Fröbisch ‐ Adrian Betz, Nico Ferrara (55. Tobias Krüger), Keven Metsch, Kai Zangl, Lukas Heusel, Salvatore Glietti, Kosta Michailidis (81. Levent Üven), Daniel Schick, Marcel Weiß (68. Kosta Konstantinidis), Marco Montesano.

 

Tore:
0:1 Marcel Weiss (4.)
0:2 Marco Montesano (26.)
0:3 Marco Montesano (32.)
0:4 Marco Montesano (37.)
0:5 Daniel Schick (41.)
0:6 Marco Montesano (42.)
0:7 Tobias Krüger (76.)
1:7 Marwan Salhab (85.)
2:7 Özenc Ates (90.)

Karten: –

Zuschauer: 100

Schiedsrichter: Lars Diesinger (Backnang)

 

TSF-Museum Match-Facts:
In bislang 11 Partien gegeneinander gelangen den TSF Ditzingen
lediglich 4 Siege, kein Unentschieden und 7 Niederlagen,
bei einem Torverhältnis von 28:35 Toren. Es scheint also ein torreiches
Spiel zu werden, wenn man die Trefferdurchschnittsquote
von 5,7 Toren pro Spiel in Betracht zieht. Die Begegnung
mit den meisten Toren stammt aus der vorletzten Saison
2010/11 als im Heimspiel der GSV Pleidelsheim mit 7:5 die Nase
vorne hatte.
Der höchste TSF-Erfolg datiert vom 18. Oktober 1987 mit einem
7:2 Heimsieg vor 500 Zuschauern an der Lehmgrube in der Bezirksliga
Enz-Murr (Saison 1987/88). Die höchste Niederlage dagegen
stammt aus Saison 2010/11 (Bezirksliga Enz/Murr) vom
07. November 2010 mit einem 0:5 Auswärtsdebakel.