27. Ditzinger Kreissparkassen-Cup 2014

Am Samstag den 18. Januar 2014 laden wir zum Firmen- und Freizeitturnier ein.
Beginn ist  gegen 14:00, gespielt wird bis in den späten Abend.

 

Am Sonntag den 19. Januar findet die 27. Auflage unseres traditionellen Kreissparkassen-Cups statt.
Der Spielplan mit den genauen Anstoßzeiten folgt. Auch weitere detaillierte Angaben werden in den kommenden Tagen ergänzt.
Für Bewirtung ist bestens gesorgt, auch unsere legendäre Tombola wartet wieder auf Sie.
Allerdings haben sich die Regeln leicht geändert!

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Der Kreissparkassen-Cup wird in der vom Weltfußballverband FIFA offiziell anerkannten Variante des Hallenfußballs gespielt: Futsal!

Ab dem Jahr 2015 wird diese Variante vom DFB vorgegeben sein. Wir wollen diese kommende Version nun schon im nächsten Jahr spielen. Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Anmeldung an:

Ihr Ansprechpartner:
Wolfgang Knaack
– Turnierkoordination –

Telefon: 07156 4358956
Mobil: 0172 7366200
Telefax: 07156 436945
E-Mail: turnier@tsf-fussball.de
www.tsf-fussball.de

Ausführliche Informationen über Futsal lesen Sie bitte hier in einem Bericht des Deutschen Fußball-Bundes:


„Durch Futsal ein besserer Fußballer werden“

Von DFB-Trainer Paul Schomann (aus der Zeitschrift „fussballtraining„; Ausgabe 12/2010)

Der Futsal ist hierzulande ohne Frage auf dem Vormarsch. Zwar ist der Fußballriese Deutschland aktuell (noch) ein Futsal-Zwerg – es fehlt im Gegensatz zu vielen anderen Ländern beispielsweise eine eigene Nationalmannschaft – der DFB arbeitet aber an Strukturen, die den offiziellen FIFA-Hallenfußball weiter etablieren werden.

Laut einer Studie der Universität Frankfurt ermöglicht das Training mit dem Futsal-Ball nachweislich eine Verbesserung der individuellen Technik. Ist der Futsalsport also mittlerweile als Sprungbrett für und nicht nur als Ergänzung zum Fußball zu sehen? DFB-Trainer Paul Schomann gibt in diesem Beitrag Antworten darauf.

Der Futsal als offizieller Hallenfußball der FIFA findet eine immer größere Anhängerschaft in Deutschland. Spätestens seit der Einführung des DFB-Futsal-Cup im Herren- und Juniorenbereich steigt die Anzahl der Futsal-Wettbewerbe in Deutschland kontinuierlich an. In einigen Landesverbänden und einem Regionalverband (Westdeutscher FLV) gibt es seit einigen Jahren sogar einen geregelten Spielbetrieb mit spezialisierten Futsal-Vereinen.

Die DFB-Landesverbände stellen vereinzelt sogar bereits eigene Futsal-Verbandsauswahlmannschaften. Auch im Jugendbereich steigen die Teilnehmerzahlen in den Wettbewerben der DFB-Landesverbände – vor allem bei den C-Junioren – kontinuierlich und stetig.

Futsal ist eine der weltweit am schnellsten wachsenden Hallensportarten der Welt. Bereits mehr als 130 FIFA-Nationen haben ihn in ihr Programm aufgenommen. FIFA und UEFA fördern die internationale Futsal-Entwicklung mit der Durchführung internationaler Wettbewerbe bereits seit 1989.
Ursprung im Schulsport

Im Laufe der Jahrzehnte entwickelte sich Futsal (Futebol de Salao = Fußball in der Halle) zu einer populären Wettbewerbssportart in Südamerika und Südeuropa, vor allem in Brasilien und Spanien, wo er in den letzten Jahrzehnten professionelle Strukturen angenommen hat. Aber kann der Futsal-Ball auch gut für die Entwicklung von Jugendspielern sein? Was ist dran und was ist anders an dieser – zumindest für den deutschsprachigen Raum – „neuen“ Hallenfußballvariante?

Futsal soll, so behaupten zahlreiche Quellen, in den 1930er Jahren in Uruguay für den Schulsport erfunden worden sein. Dort standen nur Sporthallen mit Kleinfeldmaßen und -toren zur Verfügung. Um die meist heterogenen Spielgruppen zusammen Fußball spielen zu lassen, wurde das Spielgerät den Hallenbedingungen angepasst. So wurde die Ballgröße reduziert und das Sprungverhalten des Balles durch eine spezielle Füllung dem des Rasenfußballs angepasst.

Der DFB wollte es genau wissen und hat mit dem Institut für Sportwissenschaften der Johann Wolfgang Goethe-Universität (Frankfurt am Main) unter der Leitung von Dr. Ulrich Frick und Dr. Christopher Heim die Studie „Futsal in der Schule – eine Chance für den Fußball?“ durchgeführt. Aus dieser Studie können folgende Erkenntnisse gezogen werden: Neben einer guten technischen Ausbildung dient Futsal als Sprungbrett zum Fußball.  Bis auf einige Unterschiede bei Ballmaterial, Regeln und Spielfeld entspricht Futsal dem Fußball.

Wirken sich die Unterschiede positiv oder negativ auf die Weiterentwicklung der für den Fußball wichtigen Fähigkeiten aus? Diese Frage wurde insbesondere vor dem Hintergrund von Nachwuchsspielern beantwortet. Die Kernaussage lautet: Futsal wirkt sich positiv auf die Entwicklung von fußballspezifischen Fertigkeiten aus. Untersucht wurden kurzfristig zu erkennende Änderungen des Spielverhaltens bei Verwendung eines gewöhnlichen Fußballs, eines Filzballs und eben eines Futsal-Balls.

Die Schüler spielten Turniere und absolvierten Einzelübungen mit den drei Ballarten. Im Anschluss an die Übungen wurden sie hinsichtlich ihrer Erfahrungen in Bezug auf Angst vor dem Ball, Spielspaß, Spielbeteiligung und dem Niveau des Spiels befragt.

Die Ergebnisse sprachen klar für den Einsatz eines Futsal-Balls, weil:

  • die technischen Fertigkeiten stark gefördert werden
  • die Handlungsschnelligkeit gesteigert wird
  • die Motivation der Spieler durch Erfolgsmomente erhöht wird
  • die Spieler mehr Verantwortung im Spiel übernehmen
  • das geringere Verletzungsrisiko die Attraktivität erhöht
  • es eine Abwechslung zum konventionellen Fußballtraining ist.

Durch Futsal zum Weltstar

Die Liste der Weltstars des internationalen Fußballs, die ihre technischen Grundlagen im Futsal erlernt haben, ist lang. Prominenteste Beispiele sind Spieler wie Kaká, Robinho und Ronaldinho. Fakt ist, dass Futsal im Jugend- und Schulfußball in Ländern wie Brasilien und Spanien nicht mehr wegzudenken ist.

Das enge Kleinspielfeld, die vielen Ballkontakte und daraus resultierende Folgehandlungen unterstützen – vor allem im besonders lernfähigen Alter – das Erlernen vieler technischer und taktischer Fähigkeiten, die eine hervorragende Grundlage für den Feldfußball bieten.

Wenn die Hinrunde der Fußballsaison endet und in die Halle ausgewichen wird, graust es vielen Trainern vor den anstehenden Hallenfußballturnieren. Sie bieten zwar eine spielerische Abwechslung, doch es bleibt immer zu Recht die Angst im Hinterkopf, dass sich ein Spieler ernsthafte Blessuren zuziehen könnte und vielleicht zu Beginn der Rückrunde auf dem Großfeld nicht mehr zur Verfügung steht.

Der Nutzen, in der Winterpause einen Fokus auf Hallenfußball zu legen, wird daher von vielen Trainern in Frage gestellt. Die Lösung für den Trainings- und Turnierbetrieb im Winter ist Futsal . Jeder DFB-Landesverband organisiert in verschiedenen Wettbewerbsangeboten Turniere und Meisterschaften.

Wir haben ein paar spezielle Übungen aus dem Futsal zusammengestellt. Neben dem Erlernen der Grundtechniken erläutern wir Ihnen schrittweise technische und taktische Grundlagen, um auch einen Lerntransfer für die Zeit nach der Winterpause zu erzielen. Die folgenden Übungen helfen beim Umgang mit dem Futsal-Ball und sind mit diversen Aspekten (Erleichtern/Erschweren) für alle Alters- und Leistungsklassen geeignet.

Futsal ist auch eine Option für mitgliederschwache Fußballabteilungen. Die Vereine können durch ein Trainings- und Wettbewerbsangebot von Futsal auch kleinen Mannschaftsgruppen ein Sportangebot im Verein ermöglichen. Gerade für mitgliedsarme Regionen und für Vereine mit Problemen am Fußballspielbetrieb teilzunehmen, wäre die Teilnahme an Futsal-Wettbewerben eine willkommene Möglichkeit, die Auflösung einer Mannschaft zu vermeiden.

Quelle: training-wissen.dfb.de